Nein zum missratenen Jagdgesetz!

Vor zwei Monaten hat das Parlament das überarbeitete Jagdgesetz verabschiedet. Neu dürfen die Kantone über den Abschuss von geschützten Wildtieren wie Steinbock und Wolf selber entscheiden, ohne Bewilligung vom Bundesamt für Umwelt, ohne dass die betreffenden Tiere Schaden angerichtet haben. Sie müssen das Bundesamt nur noch anhören.

Der Bundesrat kann neu die Liste „regulierbarer Arten“ ohne Einbezug vom Parlament jederzeit erweitern, zum Beispiel mit Luchs, Biber, Graureiher. Diese Tierarten wurden im letzten und vorletzten Jahrhundert hierzulande fast oder ganz ausgerottet und erst vor Kurzem wieder erfolgreich angesiedelt. Doch anscheinend stören sie schon wieder unsere Landwirtschaftsindustrie. Dabei helfen Wolf und Luchs den Wildtierbestand zu regulieren und halten ihn gesund, weil sie vor allem kranke und schwache Tiere jagen. Graureiher fressen nicht nur Fische, sondern vor allem auch Mäuse in den Agrarflächen.

Die Grünen Schweiz haben das Referendum gegen dieses missratene Jagdgesetz ergriffen, das der neuerlichen Ausrottung einzelner heimischer Wildtierarten Tür und Tor öffnet. Helfen Sie mit, diesen Rückschritt zu verhindern, und unterstützen Sie dieses Referendum – unserer Natur zu Liebe.

Referendum